Ein Norte ist eine Kaltfront, die aus Nordamerika über den Golf von Mexiko Richtung Yucatán zieht. Er bringt:
Starke Nord- bis Nordostwinde
Deutlich kühlere Temperaturen
Oft grauen Himmel und rauere See – nicht zwingend immer Regen
Ein Norte kann nur einige Stunden dauern oder sich 1–3, selten 5 bis 7 Tage halten.
Eine Surada ist das Gegenteil:
Warme Südwinde
Sehr heißes, trockenes Wetter
Drückende Hitze, teils staubige Luft
Suradas sind körperlich anstrengend, aber meist weniger gefährlich als Nortes.
Für karibische Verhältnisse ungewöhnlich kühl:
Nachts: bis runter auf ca. 10–14 °C
Tagsüber: 16–26 °C
Durch starken Wind fühlt es sich oft noch kälter an
Viele Gäste frieren vor allem auf Booten oder bei Wind an der Küste.
Starker Wellengang
Häufige Hafensperrungen
Schnorchel- & Bootstouren müssen oft verschoben oder abgesagt werden
Schlechtere bis gar keine Sicht im Wasser
Windböen, Nebel, teils Regen
Rutschige Straßen
Längere Fahrzeiten möglich
Frieren auf Booten, in Cenoten oder im Wind
Nasse Kleidung + Wind → hohes Kälteempfinden
Enttäuschung, wenn Strandtage ausfallen
Sehr hohe Temperaturen (gefühlte 35–40 °C)
Hohe Dehydrierungsgefahr
Gäste schneller erschöpft
Mehr Pausen nötig bei: Ruinen, Dschungel und Stadttouren
Leichte Jacke / Hoodie
Lange Hose für abends
Trockene Wechselkleidung
Flexibilität bei Meerestouren
Viel trinken
Kopfbedeckung
Leichte Kleidung
Schattenpausen
November bis März
Häufig: Dezember–Februar
Februar bis Mai
Besonders vor Beginn der Regenzeit
Bootstouren & Schnorcheln oft nicht möglich
Inlandstouren & Cenoten meist gut machbar
Gäste frieren schneller durch Wind & Nässe
Tagesplanung muss oft spontan angepasst werden
Touren möglich, aber anstrengender
Mehr Trinkpausen & langsameres Tempo nötig
Norte und Surada sind normale Wetterphänomene, keine Katastrophen – aber:
Sie verändern das typische Karibikgefühl
Sie erfordern Flexibilität
Gute Anbieter passen Programme an, damit Gäste trotzdem ein tolles Erlebnis haben
