Das Wort „Jetlag“ setzt sich aus den englischen Begriffen „Jet“ (Düsenflugzeug) und „Lag“ (Zeitdifferenz) zusammen. Gemeint ist die Störung des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus, die nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftreten kann. Zwischen Deutschland und Quintana Roo (Mexiko) liegen je nach Jahreszeit in der Regel 6 bis 7 Stunden Zeitunterschied. Dadurch gerät die innere Uhr zunächst aus dem Gleichgewicht. Schlafenszeiten, Essenszeiten, Hormonproduktion und Körpertemperatur müssen sich erst an die neue Ortszeit anpassen.
Nicht jeder Mensch reagiert gleich stark auf die Zeitumstellung. Häufige Symptome sind:
Bei einem Flug von Deutschland nach Mexiko reist man nach Westen. Dadurch verlängert sich der Tag, was für die innere Uhr meist einfacher zu bewältigen ist. Viele Reisende verspüren deshalb bei ihrer Ankunft in Mexiko nur leichte oder gar keine Jetlag-Symptome. Die größeren Probleme treten häufig erst auf der Rückreise nach Deutschland auf. Dann reist man nach Osten, der Tag verkürzt sich und die innere Uhr muss sich deutlich schneller umstellen. Typisch sind dann Müdigkeit während des Tages und Schlafprobleme in der Nacht.
Als grobe Faustregel gilt: Der Körper benötigt etwa einen Tag pro Stunde Zeitverschiebung, um sich vollständig anzupassen. Dies kann jedoch von Person zu Person stark variieren.
Wer Medikamente einnehmen muss, die an feste Uhrzeiten gebunden sind, sollte vor der Reise mit seinem Arzt besprechen, wie die Einnahme an die neue Zeitzone angepasst werden sollte. Auch nach dem Urlaub kann Jetlag auftreten. Deshalb empfiehlt es sich, nach der Rückkehr nach Deutschland möglichst noch ein bis zwei Tage zur Eingewöhnung einzuplanen, bevor der normale Arbeitsalltag wieder beginnt.
Trotz möglicher Beschwerden ist Jetlag meist nur vorübergehend. Mit etwas Planung und Geduld passt sich der Körper in der Regel schnell an die neue Zeit an – und die traumhaften Strände, Cenoten und Naturwunder von Quintana Roo entschädigen dafür allemal.
