Die Riviera Maya - mexikanische Karibik

Riviera Maya wird der atemberaubend schöne Küstenabschnitt in der Karibik von Cancun im Norden bis Tulum im Süden genannt. Weiße Sandstrände mit Palmen, türkisblaues Meer, Maya-Tempel, Cenoten, sowie etliche Naturparks und eine Fülle an Flora und Fauna. Weiter südlich liegt Sian Kaan, das Biosphärenreservat auf der Yucatan Halbinsel und noch weiter südlich liegt die Lagune von Bacalar, der Hafen von Costa Maya und die Hauptstadt des Bundesstaates Quintana Roo - Chetumal. Diese Region wird auch Costa Maya genannt und beherbergt den noch recht neuen Kreuzfahrthafen mit dem gleichnamigen Namen Costa Maya, gleich beim Küstenstädtchen Mahahual. 

Nachdem in den frühen 70er Jahren die Touristenhochburg Cancun mit dem dazugehörigen Flughafen entstand, wurde anschließend der Küstenabschnitt weiter südlich besiedelt. Playa del Carmen, einst ganz kleines Fischerdorf, zählt heute zu den wichtigsten Touristenorten der mexikanischen Riviera. Viele große Hotelketten reihen sich in Richtung Tulum an der Küste aneinander, meist für Pauschaltouristen der gehobenen Klasse. In Playa del Carmen selber gibt es viele große aber auch kleine Hotels, Hostels und Apartments. Tulum im Süden ist Ziel vieler Backpacker und Camper, aber auch das sogenannte "glamping" (glamorous camping - Camping mit etwas mehr Luxus wie z.B. Toilette, Dusche, Bar etc.) sowie viele sehr teure Luxus-Boutique-Hotels sind hier zu finden.

 

Diese Region ist eine der meist besuchten und touristisch sehr interessanten Regionen Mexikos. Lange Traumstrände mit türkis klarem Wasser wechseln sich mit kleinen Buchten und Lagunen ab. Der Küste vorgelagert liegt das zweitgrößte Riff der Welt, das meso amerikanische Riff. Taucher aus aller Welt kommen hierher und tauchen am Riff oder auch in den unergründlichen Tiefen der Cenoten. Die flache Landschaft der Riviera Maya ist bedeckt mit Dschungel und üppiger Vegetation. Mangroven, Palmen, Blumen und hohe Bäume bieten Schutz für Tiere jeglicher Art. Die mexikanische Karibik ist ideal für Badeurlaub aber für eben nur diesen viel zu schade. Die Maya-Tempel, das kilometerlange und unterirdische Höhlensystem (Cenoten), etliche Freizeitparks, Naturreservate, das tropisch-warme Klima mit fast ganzjährigem Sonnenschein und einer durchschnittlichen Temperatur von 25 Grad sind bei allen Urlaubern sehr beliebt.


Puerto Morelos:

 

Noch recht kleines Fischerdorf, ca. 20 km südlich von Cancun gelegen, auf dem Weg in Richtung Playa del Carmen. Hier scheint die Zeit noch langsamer zu vergehen, Puerto Morelos entwickelt sich nur langsam aufgrund steigender Touristenzahlen. Ein Teil des Dorfes liegt direkt am Highway, hier leben viele Einheimische. Der andere Teil liegt direkt am Strand (Antiguo Puerto Morelos) - hier findet man viele Restaurants, Bars und Unterkünfte.  


Akumal:

 

In Maya-Sprache "Platz der Schildkröten", gilt noch als kleiner Geheimtipp. Ca. 30 Minuten südlich von Playa del Carmen gelegen mit einem traumhaften Sandstrand und noch recht wenig überlaufen, wenn man einmal von der Bucht der Schildkröten selber absieht. Zwischen Mai und September nisten hier die Meeresschildkröten und ernähren sich vom Seegras auf dem Grund. Schnorchler kommen hierher, um die oft riesigen Meeresbewohner im Wasser zu bewundern. Auch große Rochen sind hier oft zu finden. Jedoch ist die Bucht aufgrund der Menschenmassen, die sie oft besuchen, mittlerweile für Tour-Agenturen gesperrt worden. Privat kann man hier noch schnorcheln, allerdings ist ein Guide sowie eine Schwimmweste obligatorisch. Denn viele Schildkröten sind von den tausenden Touristen oftmals mit Selfie sticks gejagt, verfolgt und so sehr bedrängt worden, dass sie aufgrund der Stress-Symptome krank geworden sind. Auf der anderen Seite des Highway liegt das kleine verschlafene Dorf Akumal, getrennt von einer traumhaft bemalten Autobahnbrücke. Viele freie Künstler haben sich hier mit sehr kreativen, karibischen Graffitis verewigt. Im Dorf selber gibt es einen klitzekleinen Gemüsemarkt, eine Tortilleria, einen kleinen Supermarkt und sonst kaum etwas zu entdecken. Hier leben die Einheimischen von Akumal, während auf der Strandseite viele teure Villen der vor vielen Jahren ausgewanderten Amerikaner, Kanadier und Schweizer anzufinden sind. 

 


Sian Kaan:

Fährt man von Tulum auf der Küstenstraße weiter südlich, kommt man an den Eingang des UNESCO Biosphärenreservats Sian Kaan - in Maya-Sprache "Geschenk des Himmels" oder "Wo der Himmel geboren wurde". Raus aus der Zivilisation und rein in die atemberaubend schöne Natur. Je weiter man südlich fährt, desto karibischer wird es. Wir empfehlen definitiv eine Tour hierhin zu machen, die Straße ist nicht befestigt und für private PKW oftmals ungeeignet. Im Fischerdorf Punta Allen angekommen, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Hier gibt es außer ein paar kleinen Restaurants und sehr ärmlichen Fischerhütten sowie Palmen, Strand und unendlicher Natur kaum etwas. 


Mahahual:

Mahahual ist ein ganz kleiner Badeort mit weißem Sandstrand und vielen kleinen Geschäften. Die hübsch gelegene, autofreie Uferstraße bietet Restaurants, Bars, Hotels und Souvenirgeschäfte. Der Strand mit vielen Beach Clubs ist überall zugänglich. Der Ort ist nicht vom Massentourismus und Ressorts geprägt, viele Dorfbewohner leben vom Fischfang. Allerdings liegt ca. 2km nördlich eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe (Costa Maya) mit Massengastronomie, Duty Free Shops und Outlet Stores. Unterschiedlicher könnten die Gegensätze kaum sein. Wenn gerade kein Schiff anlegt, ist es in Mahahual herrlich leer. Ansonsten ist es mit der Ruhe in dem beschaulichen Dorf schnell vorbei, wenn die großen Pötte anlegen und die tausenden von Touristen durch den kleinen Ort strömen. 

Playa del Carmen:

70 km südlich von Cancun entfernt liegt das ehemalig noch total verschlafene Fischerdorf Playa del Carmen. Heutzutage reihen sich Restaurants, Bars, Diskotheken und unzählige Souvenir- und Einkaufsmöglichkeiten aneinander. Entlang der Strände findet man auch heute noch etliche Beach Clubs mit life Musik am Abend. Die Fähre  auf die Insel Cozumel liegt fußläufig vom Zentrum entfernt. Playa del Carmen bietet seinen Gästen aufgrund des Klimas und der Lage am karibischen Meer unzählige Möglichkeiten, den Urlaub zu genießen. Die Region von Playa del Carmen wurde von den Maya "Xaman-Ha" genannt, heiliger Platz am Wasser. Die Stadt hat sich bis heute zur Stadt mit dem höchsten Bevölkerungswachstum in Mexiko entwickelt. Das ganzjährige karibische Klima und die karibischen Strände locken Touristen aus aller Welt an - Wassersportler, Taucher, Hochzeitsgesellschaften, Spring Breaker und Urlauber. Man kann wunderbar zu Fuß unterwegs sein und die kleinen Straßen und die Haupteinkaufsmeile 5. Avenida erkunden. Playa ist die Stadt, die niemals schläft. Es wird intensiv gefeiert, Urlaubsstimmung pur. Strandbars mit Salsa und Reggae-Musik, angesagte Clubs mit Shows und Diskotheken. 


Tulum:

Maya-Stadt an der Karibikküste - sie hätten sich keinen majestätischeren Platz aussuchen können. Hoch über den Klippen thronen die archäologischen Tempel der Ureinwohner der Region und jeder Stein erzählt eine Geschichte. Tulum erfreut sich immer mehr touristischer Beliebtheit und ist neben Playa del Carmen und Cancun wichtiger Urlaubsort geworden. 130 km südlich von Cancun gelegen, bot Tulum vor einigen Jahren nur kleine, sehr einfache Cabañas (Bungalows) an. Inzwischen gibt es vom Camping bis zum Luxushotel alles - jedoch immer noch viel kleiner als in Playa del Carmen. Bilderbuchsandstrände, karibische Palmenstraßen, Souvenirs - alles erinnert stark an die Hippiezeit mit vielen bunten Tuniken, Traumfängern und Bars. Es herrscht eine entspannte und lockere Atmosphäre - mittlerweile haben aufgrund der unterschiedlichsten Fotomotive auch immer mehr "Influencer, Stars und Sternchen" die Region um Tulum entdeckt. 


Bacalar: 

Ca. 3,5 Stunden südlich von Playa del Carmen liegt Bacalar - die Lagune der 7 Farben und der Kanal der Piraten. In Maya-Sprache "Bakhalal" (umgeben von Schilf). Bacalar liegt ca. 40 km nördlich der Hauptstadt Chetumal. Die Stadt wurde vom SECTUR (Sekretariat für Tourismus) als sogenanntes "Pueblo Magico" (magischer Ort) ausgezeichnet. 1543 war dies die erste Stadt der Region, die von spanischen Konquistadores erobert und eingenommen wurde. Die Lagune ist ca. 55 km lang und besteht aus Süßwasser. 


Chetumal:

Einst ein Eldorado für Schmuggler ist Chetumal heute die wichtigste Grenzstadt zum Nachbarland Belize und Hauptstadt des Bundesstaates Quintana Roo. Die Stadt ist rustikaler als Playa del Carmen oder Cancun, sie wurde erst 1898 künstlich angelegt und kann nicht mit vielen historischen Gebäuden aufwarten. Wichtige Attraktionen sind das Maya-Museum, der Zoo und moderne Monumente. Die Hängematten aus Chetumal sind als Souvenir absolut berühmt! 



Hotels in und um Playa del Carmen

Im Zentrum von Playa del Carmen

Hier gibt es viele vor allem kleine Hotels, entweder direkt am Strand oder auch mitten im Zentrum. Wer den Trubel, das bunte Treiben auf den Straßen und ein wenig Gedränge mag, ist hier genau richtig aufgehoben. Playa schläft so gut wie nie, Ihr findet Bars und Diskotheken jeglicher Art, Beach Clubs und ganz viel Shopping fast rund um die Uhr. Aber Achtung: aus fast jeder Apotheke dröhnt ein Lautsprecher, die Fenster der kleinen Hotels sind oftmals kaum abgedichtet und Ihr müsst euch auf schlaflose und oftmals laute Nächte einstellen. Über die Buchungsplattformen findet ihr jegliche Art von Unterkünften. Im Zentrum lohnt es sich definitiv, eine Unterkunft nur mit Frühstück oder auch komplett ohne Verpflegung zu buchen. Es gibt an jeder Ecke Restaurants jeglicher Nationalitäten und wenn Ihr nicht direkt in der 5. Avenida essen gehen wollt, dann auch zu absolut fairen Preisen. Probiert einmal die kleinen mexikanischen Frühstücksrestaurants aus, es gibt viele Stände mit frisch gepressten Säften oder auch landestypische Restaurants mit einem riesengroßen Angebot. Auch private Zimmer und Apartments können hier bequem über die bekannten Buchungsplattformen gefunden werden.

 

Playacar

Hier findet Ihr viele bekannte Hotels und Hotelketten, zum Beispiel das Viva Azteca und Viva Maya, viele Riu Hotels, Sandos Playacar, Allegro Playacar, Iberostar Tucan und Quetzal. Playacar ist eine in sich abgeschlossene Region mit Hotels aber auch privaten Villen. An den Ein- und Ausgängen gibt es Securities, innen drin Golf Plätze, Tennisplätze, einen Starbucks sowie ein kleines Shoppingcenter etc. Die Strände von Playacar sind lang und karibisch und die meisten Hotels liegen direkt am Strand. Einige Hotels bieten auch einen Shuttle Service zum Strand an. Nach Playa del Carmen kann man bequem zu Fuß laufen (je nachdem in welchem Hotel man sich befindet) oder auch für wenig Geld mit dem Taxi ins Zentrum fahren.

 

südlich von Playa del Carmen

Hier findet Ihr viele 5 Sterne Hotels der Region. Die "Riviera Maya", so wie die komplette Küste genannt wird, hat fast das komplette Repertoire an Hotels und Hotelketten aufzuweisen. Die Strände sind Richtung Süden oftmals wunderschön, man findet hier bekannte Hotels wie z.B. das Barcelo, das Grand Palladium, Akumal Bay, Sirenis, Grand Bahia Principe, Secrets Akumal, Hard Rock Hotel etc. Nach Playa del Carmen oder auch Tulum kommt Ihr ganz einfach mit dem Colectivo. Stellt euch dafür einfach an die Straße und wartet, bis einer anhält. Schaut auch dazu gerne einmal unseren Beitrag Colectivo, Taxi & Mietwagen an.

Auf den Touren holen wir Euch bis zum Grand Bahia ab. Alle Hotels die noch weiter südlich liegen, treffen wir an unserem Sammelpunkt in Akumal. Es sei denn, Eure Tour geht sowieso nach Süden (Tulum, Coba, Sian Kaan, Bacalar). Hier lassen wir Euch wissen, wo genau wir euch abholen können.

 

nördlich von Playa del Carmen

Liegt die Region Puerto Morelos und dahinter bald schon Cancun. Bekannte Hotels wie zum Beispiel das Sandos Caracol, Grand Riviera Princess, Ocean Maya, Vidanta, Valentin, Iberostar Paraiso liegen in diese Richtung. Wir holen euch zu den Touren bis zum Iberostar Paraiso ganz normal ab. Alles was dahinter in Richtung Cancun liegt, liegt außerhalb unserer direkten Abholzone. Ihr kommt dann entweder zu unserem Sammelpunkt nach Playa del Carmen oder oftmals können wir euch auch einen extra Transfer anbieten. Sprecht uns gerne darauf an. Auch von hier aus kommt Ihr einfach mit dem Colectivo oder Taxi nach Playa del Carmen und auch bis Cancun. 

 

In Cancun 

Liegen viele große Hotelketten, die Hotels sind oftmals sehr groß und haben viel Stockwerke. Anders als in Playa del Carmen, wo es in der Regel bis max. 3 Stockwerke geht. Cancun ist groß und oftmals auch laut, es gibt viel Verkehr und im Zentrum ist es nicht ganz so einfach, sich zurecht zu finden. Liegt Euer Hotel in Cancun, dann ist Eure Anreise zu uns schon recht weit. Machbar wäre es aber...

 


Einreisebestimmung

Reisedokumente:

 

Das aller wichtigste sind bei der Einreise die korrekten und gültigen Reisedokumente. Wenn Ihr Deutsche, Schweizer oder Österreicher seid, reicht der Reisepass, um nach Mexiko einzureisen. Allerdings muss dieser noch mindestens 6 Monate gültig sein. Kinder benötigen ebenfalls ihren eigenen Reisepass. Falls Ihr einen Zwischenstopp in den USA habt und dann weiter nach Mexiko fliegt, müsst Ihr Euch dort die Reisebestimmungen anschauen und benötigt eventuell weitere Reisedokumente. Für die Einreise oder den Zwischenstopp in den USA ist definitiv ein ESTA-Visum erforderlich. Dies kann im Internet beantragt werden.  

 

 

 

Weitere möglicherweise wichtige Reisedokumente: 

 

- Studentenausweis (evtl. auch international)

 

- Führerschein oder auch internationaler Führerschein

 

- Impfausweis

 

- Reise- oder Krankenversicherung (am besten ist eine spezielle Auslandskrankenversicherung)

 

- Fotokopien aller wichtiger Unterlagen (z.B. bei Verlust)

 

 

 

Touristenkarte "FMM": 

 

Die Touristenkarte "FMM" erhaltet Ihr in der Regel im Flugzeug. Es ist aber auch möglich, dass Euer Reiseveranstalter Euch diese vorab gibt oder Ihr diese online ausfüllt und ausgedruckt mitnehmt:  Touristenkarte

 

Diese kann frühestens einen Monat vor Abflug online ausgefüllt werden. Beim Grenzübergang mit dem Auto bekommt Ihr die Touristenkarte bei der Kontrolle. Stellt in jedem Fall sicher, dass Ihr nicht ohne Einreisestempel nach Mexiko einreist, auch wenn manche Grenzübertritte nicht immer kontrolliert werden. 

 

Die Touristenkarte müsste Ihr wahrheitsgemäß ausf+llen und das Original gebt Ihr bei der Einreise nach Mexiko ab. Eine Kopie behaltet Ihr den ganzen Aufenthalt über bei Euch. Diese Karte müsst Ihr bei der Ausreise wieder abgeben. Für einen Aufenthalt länger als 180 Tage benötigt Ihr ein spezielles Visum. Hierzu könnt Ihr Euch bei der mexikanischen Botschaft in Berlin genauer erkundigen. 

 

 

 

Zollbestimmungen: 

Die Zollbestimmungen bei der Ein- und Ausreise in Mexiko sind sehr ähnlich zu anderen Ländern. Besondere Vorsicht ist bei Souvenirs geboten, die ausgeführt werden sollen. Dies betrifft archäologische Funde, Antiquitäten, Kakteen, Korallen und Muscheln, Tiere und Gold. Die Einfuhr von elektrischen Zigaretten (vapes) ist seit 20. Februar 2020 verboten. Bei der Einfuhr dürfen nicht mehr als 10.000 US-Dollar Bargeld mitgenommen werden, alles was darüber hinaus geht, muss deklariert werden. Eine genaue Ein- und Ausfuhrbestimmung ist beim mexikanischen Zoll einsehbar: Zollbestimmungen Mexiko


Jetlag

Das Wort 'Jetlag' setzt sich aus den englischen Wörtern 'Jet' = Düsenflugzeug und 'lag' = Zeitdifferenz zusammen. Es beschreibt die auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus bei Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen hinweg. Die innere Uhr ist in solchen Fällen nicht mehr mit der neuen Ortszeit synchron und so kommen die natürlichen Rhytmen, wie Essens- und Schlafenszeiten, Hormonproduktionen oder die Körpertemperatur aus dem Gleichgewicht. Da sich die innere Uhr nicht spontan an andere Gegebenheiten anpassen kann, kann es zu körperlichen und psychischen Beschwerden kommen.

 

Bei einem Flug nach Westen (also z.B. nach Mexiko), verlängert sich der Tag, was der Inneren Uhr entgegenkommt. Bei Flügen Richtung Osten (also auf Eurer Heimreise) verkürzt sich der normale Tag allerdings. So haben viele Menschen weniger Probleme mit Jetlag, wenn sie zu uns nach Mexiko fliegen. Größere Probleme treten dann meist erst wieder in der Heimat auf, wenn einen die Müdigkeit beim Arbeiten einholt und man in der Nacht hellwach ist und nicht schlafen kann.

 

Die Faustregel besagt, dass der Körper circa einen Tag für eine Stunde Zeitumstellung benötigt. Allerdings kommt da wieder hinzu in welche Richtung man fliegt. Dazu kommt auch, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und verschieden auf die Zeitumstellung reagiert. Man kann den Jetlag nicht auf alle Menschen pauschalisieren.

Allerdings gibt es ein paar Tipps, wie man vielleicht besser mit dem Jetlag zurechtkommt:

  • Bereits im Flugzeug die Uhr auf die Uhrzeit im Zielland umstellen. So kann man sich mental auf den neuen Zeitrhythmus einstellen
  • Ebenfalls kann man auch schon Zuhause für den neuen Rhythmus 'trainieren'. Bei Flügen nach Westen sollte man schon vor Abflug später als üblich ins Bett gehen. Bei Flügen nach Osten genau umgekehrt
  • Viel Zeit im Freien verbringen
  • Ausreichend Schlaf in der ersten Nacht nach der Ankunft
  • In den ersten ein bis zwei Tagen starke Anstrengungen vermeiden
  • Keine Schlafmittel oder Alkohol einnehmen

Wichtig

  • Medikamente, die zu einer bestimmten Uhrzeit eingenommer werden müssen, müssen ebenfalls an den neuen Tagesrhythmus angepasst werden. Deshalb sollte man vor der Reise mit seinem Arzt sprechen, wann die Einnahme sinnvoll wäre
  • Auch nach dem Urlaub kann der Jetlag kommen. Deshalb sollte man auch nach der Ankunft Zuhause ein paar Tage Zeit haben, damit sich die innere Uhr wieder umstellen kann

In jedem Fall lohnt es sich in der Regel, den Jetlag in Kauf zu nehmen, um die schönen Ecken dieser Welt entdecken zu können. Solange man genügend Zeit einplant, ist auch ein Jetlag nur ein kleines Problem! :-)



Klima, Jahreszeiten & Reisezeit

Wie ist das Klima zum Zeitpunkt X? Und wann ist die beste Reisezeit? Wie ist das mit der Regenzeit? Und ist es im Winter eigentlich kalt? Das sind wahrscheinlich die meist gestellten Fragen rund um das Thema Wetter.

 

Wir versuchen mal, dieses umfassende Thema ein bisschen für euch aufzudröseln.

 

Mexiko ist ein riesiges Land - mehr als 5 mal so groß wie Deutschland. Da die einzelnen Landesteile sehr unterschiedliche Höhenlagen haben, gibt es nicht nur ein Klima sondern eine ganze Klima-Bandbreite: subtropisch, tropisch, alpin oder Wüstenklima.

 

Klima

Ganz grundsätzlich unterteilt man Mexiko in drei Klimazonen:

 

Tierra Caliente (bis etwa 800 Höhenmeter)

Das ist die heißeste Zone, und die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 25 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit. Hier kann es abhängig von der Jahreszeit aber auch mal in den 40-Grad-Bereich gehen.

 

Tierra Templada (zwischen 800 und 1700 Höhenmetern)

Die Temperaturen liegen im Schnitt zwischen 18 und 25 Grad, können in einigen Regionen aber auch Extremwerte aufweisen, sowohl nach oben als auch nach unten.

 

Tierra Fria

Das ist die höchste und kälteste Zone mit durchschnittlich 12 bis 18 Grad. Die Tages- und Nachttemperaturen weichen hier jedoch stark voneinander ab, ein warmer Pyjama kann also nicht schaden ;-)

 

Abgesehen von diesen drei Klimazonen gibt es noch das so genannte kalte Land - die Tierra Helada. Da ist die Schnee- und Eiszone, in der man die höchsten Gipfel Mexikos findet, die das ganze Jahr mit Schnee und Eis bedeckt sind.

 

Regional ist das Wetter also sehr unterschiedlich. An den Küsten herrscht immer ein angenehm warmes Klima. Am Pazifik regnet es im Sommer mehr, an der Golfküste im Winter. Im Norden Mexikos, in dere Steppen- und Wüstenregion wird es - vor allem im Sommer, extrem heiß! Und im zentralen Hochland findet man eher frühlingshaftes Wetter mit milden Wintern und heißen Sommern. Allerdings sollte man für Reisen in diese Region auch warme Kleidung einplanen, denn ab und zu - und vor allem nachts - kann es auch mal empfindlich kalt werden.

 

Euch interessiert aber wahrscheinlich vorranig unsere schöne Urlaubsregion - die Halbinsel Yucatan. Genau wie im Süden Mexikos und in der Sierra Madre Oriental herrscht hier ein eher tropisches Klima - also heiß und schwül. In den Sommermonaten knacken wir häufiger mal die 40-Grad-Marke und es wird sehr luftfeucht!

 

 

Jahreszeiten

Mexiko liegt genau wie Europa auf der Nordhalbkugel. Winter ist also zur selben Zeit wie bei euch zuhause. Allerdings unterscheiden wir hier nicht zwischen den Jahreszeiten, sondern eher zwischen der Trocken- und der Regenzeit.

 

Die Trockenzeit geht ungefähr von November bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Oktober. Regenzeit heißt aber nicht, dass es ständig regnet! Es regnet zwar öfter als in der Trockenzeit, aber meist nur kurz und heftig (oftmals auch nur nachts), wobei es zwischen Juni und Oktober etwas unbeständiger sein kann. Wenn es hier mal heftig und kurz regnet ist das für die Einheimischen absolut normal. Man läuft nicht los und stellt sich unter, das Leben geht auch "nass" ganz normal weiter. Auch kann man dabei wunderbar weiter baden, denn der Regen ist oftmals sehr warm. 

 

In den Monaten zwischen Juli und November können tropische Wirbelstürme oder Hurrikans auftreten. Offiziell endet die Hurrikan-Saison Mitte November. Das heißt aber nicht, dass es jedes Jahr so ist! Der letzte große Hurricane war "Wilma" in 2005 und hat erhebliche Schäden in der Region angerichtet. Seit einigen Jahren gab es immer mal kleine Ausläufer, aber die Region wurde weitestgehend verschont.

 

Beste Reisezeit

eine "beste" Jahreszeit kann man also nicht wirklich festlegen, es kommt immer darauf an, welches Klima ihr gerne mögt. Also eher sehr warm tagsüber mit viel Luftfeuchtigkeit odere warm tagsüber und nachts kälter. In den Wintermonaten von November bis Februar kann es abends und nachts auch ganz schön runterkühlen. 12 Gard und Wind fühlen sich dann schon wirklich kalt an und man braucht ein Sweatshirt oder eine Jacke. Morgens heizt es sich dann aber doch wieder auf. Auch die Pools und das Meer sind im Winter natürlich frischer als im Sommer wo es oft "Badewannentemperaturen" annehmen kann.

 

Es kommt auch darauf an, welche Region ihr bereisen möchtet. Am beliebtesten für Reisen nach Yucatan sind die Monate Oktober bis Mai.

 

Zu den (Ferien-)Zeiten rund um Feiertage wie Weihnachten oder Ostern ist es oft voller in den Hotels, denn das ist unsere Hochsaison und die Preise steigen entsprechend. Gerade bei jungen Amerikanern sehr beliebt ist auch die Zeit zu Beginn der Frühjahrsferien (März) - der so genannte "Springbreak". Vor allem in Cancun wird's dann sehr voll und sehr laut, und eine Party jagt die nächste. Obwohl es auch in Playa del Carmen Hotels gibt, die partymäßig zu der Zeit etwas aufdrehen, ist es aber im Vergleich zu Cancun dennoch sehr ruhig.

 

Ihr seht, das Thema Klima ist relativ umfassend. Wenn ihr zu uns an die Riviera Maya kommt, solltet ihr euch jedenfalls auf warmes, heißes Klima und (gerade im Sommer) relativ hohe Luftfeuchtigkeit einstellen. Viel trinken ist also wichtig - genauso wie auch eine Kopfbedeckung! Wir sind hier sehr dicht am Äquator und man unterschätzt (besonders bei bedecktem Himmel) die Sonneneinstrahlung oft.

 

Hinsichtlich der Kleidung reicht für draußen meist etwas Luftiges und Leichtes. Geschäfte und Restaurants sind allerdings oft sehr heruntergekühlt, also kann auch etwas leichtes, Langärmeliges (z.B. eine Strickjacke) oder ein Tuch mit, damit ihr euch nicht erkältet.